Ein langwieriger Einsatz startete für uns am Mittwoch um 16:33 Uhr. Auf dem Raababach, auf Höhe Eishalle, war ein starker Ölfilm erkennbar. Nachdem als Erstmaßnahme zwei Ölsperren errichtet wurden, wurde danach versucht, die Quelle ausfindig zu machen. Relativ schnell konnte ein kontaminierter Zulauf in den Bach identifiziert werden, dieser wurde dann provisorisch abgedichtet. Unmittelbar danach wurde der Ölstützpunkt Werndorf sowie der Chemie Alarmdienst Land Steiermark alarmiert. Flussabwärts konnte durch die FF Raaba keine Verunreinigung im Bach festgestellt werden, unsere Ölsperren hatten rechtzeitig Wirkung gezeigt. Durch die Kräfte der Feuerwehr Werndorf wurde ein Behälter zum Auffangen aufgestellt, der die ganze Nacht hindurch in Betrieb war. Um 21:30 Uhr konnten wir uns wieder einsatzbereit melden.
Am Morgen des 25.09 konnte nach Nachschau kein Ölaustritt mehr festgestellt werden und somit der Abbau durch Kräfte der Feuerwehr Hart bei Graz und Werndorf gestartet werden. Dieser zog sich von 8 bis 12 Uhr.
Eine Ölsperre verbleibt noch am Einsatzort und wird voraussichtlich am Freitag abgebaut.
Ein großes Danke an alle eingesetzten Kräfte, insbesondere der Feuerwehr Werndorf, für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!
Eingesetzt war:
Feuerwehr Hart bei Graz mit Mehrzweck- (MZF), Rüstlöschfahrzeug (RLF), LKWA und Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) und 12 Kameradinnen und Kameraden am 24.09 und 5 Kameradinnen und Kameraden am 25.09
Feuerwehr Werndorf
Polizei
Chemie Alarmdienst Land Steiermark
Bürgermeister Hart bei Graz
Berg- und Naturwacht (Gewässeraufsicht)
Fotos: FF Hart bei Graz
Bericht: BM Markus Wallner
