Geräte

Fahrzeug- und Gerätewart

Beauftragter:
LM Gabriel RAUSCH

LMdF

 

 

 

 

 

Gerade die Tätigkeit der Gerätemeister tragen zur Einsatzkraft einer Feuerwehr bei. Was nützt der größte Teich, wenn die Tragkraftspritze nicht funktioniert oder die Motorsäge nicht anspringt, wenn es gilt einen Baum von einer Straße zu entfernen.
Der Aufgabenbereich des Fahrzeug- und Gerätewartes erstreckt sich auf alle Geräte, Technik und Ausrüstung der Feuerwehr, ausgenommen Atemschutz, Funk, Bekleidung und Ausstattung des Feuerwehrhauses. Ihm obliegt

  • die Beratung des Kommandos im Bereich der feuerwehrtechnischen Ausrüstung
  • die Überwachung, Lagerung, Prüfung, Wartung und Veranlassung von eventuellen Instandsetzungen ohne Verzug wie zum Beispiel
    • Wartung von Pumpen und Aggregaten
    • Wartung von Druckbelüfter, Motorsägen
    • Wartung von Rettungsgeräten, elektrischer Geräte, Seilwinden
    • Druckproben bei Saugschläuchen
    • Wartung, Lagerung und Druckproben von Druckschläuchen
    • Überprüfung von Leitern
    • die Terminüberwachung der durchzuführenden Wiederholungsprüfungen
    • die Terminüberwachung der Überprüfung der Geräte und Ausrüstungsgegenstände
    • die Kontrolle der Reinigung der Einsatzgeräte nach dem Einsatz, auf Vollzähligkeit und Einsatzfähigkeit

Um bei der Vielzahl von technischem Gerät bei der Feuerwehr nicht den Überblick zu verlieren ist es notwendig Übersichten wie Prüfblätter Prüfkartei Ö-Normen zu beachten und in Zusammenarbeit mit dem Schriftführer die EDV gestützte FDISK- Geräteübersicht zu führen
Des Weiteren wirkt er mit bei

  • der Anfertigung und Führung von Bestandsnachweisen
  • der Erfassung und Aufbereitung des begründeten Bedarfs
  • der Erarbeitung der Unterweisungs- und Belehrungsthemen
  • der Planung von Neuanschaffungen von Technik

Da es bei Feuerwehrfahrzeugen immer wieder zu längeren Standzeiten kommt sind vor allem an Diesen regelmäßige Wartungsarbeiten durchzuführen. Diese Arbeiten umfassen

  • Überprüfung bzw. Kontrolle des Kühlsystems (Kontrolle Flüssigkeitsstand, Dichtheit und Sauberkeit, eventuell Keilriemenspannung)
  • der Scheibenreinigungsanlage
  • Öl und andere Betriebsmittel (Motoröl, Bremsflüssigkeit, Betriebsmittel für Lenkung und Kupplung, eventuell Frostschutz für Druckluftbremsanlagen)
  • Reifen (Reifendruck, Profiltiefe, Alter, Felge, Sitz der Radmuttern)
  • Zustand und Befestigung der Federn, Achsen, Stoßdämpfer
  • Kraftstoffvorrat, Dichtheit der Anlage, sowie der mitgeführten Kanister (Austausch)
  • Elektrischen Anlage (Beleuchtungseinrichtungen, Hupe, Kontrollleuchten)
  • Ausrüstung
  • Bremsprobe
  • Reinlichkeit der Fahrzeuge
  • Durchführung von Bewegungsfahrten
  • Vorbereitung für den Winterfahrbetrieb (Überprüfen und Anlegen von Schneeketten)
  • Vorbereitende Maßnahmen zur Kfz-Überprüfung (Pickerl)
  • Bewegungsfahrten